Unsere Stile

Aikido

Aikido ist eine relativ junge Methode der Körper und Energiekultivierung, die sehr stark in traditionellen japanischen Kampfkünsten verwurzelt ist. Es bietet ein System in dem unterschiedliche Möglichkeiten erforscht werden, wie Energien kontrolliert bzw. umgeleitet werden können, und eignet sich hervorragend um unterschiedliche Facetten von Kampfkünsten mit individuellen Ansprüchen der TeilnehmerInnen zu verbinden. Das Potential liegt nicht so sehr in der praktischen Selbstverteidigung, sondern vielmehr darin Konflikte in ihrem Ursprung zu erkennen und zu kontrollieren. Damit geht die Erkenntnis einher, dass die gewaltlose Lösung von Konflikten das eigentliche Ziel des Trainings ist.

Hatha Yoga

An der Akademie praktizieren wir klassisches Hatha Yoga, mit Schwerpunkt auf Pranayama und Asana Praktiken. Diese beiden Disziplinen lassen sich nahtlos mit der Praxis der Kampfkünste verflechten. Asana beschreibt diversen Formen der Gymnastik, deren Ziel ist den Körper geschmeidig und stark zu machen ist. Pranayama wird vor allem über Atemkontrolle geübt mit dem Ziel unsere Grundenergie (Qi, Ki, Prana) zu stärken.

Mishima Kempo

Kempo ist eher bezeichnend für ein Konzept als ein Stil. Der Begriff bezieht sich häufig auf Kampfkünste, die einen vielseitigen Hintergrund haben, d.h. mehrere, auch moderne Kampfkünste wie Boxen oder Ringen, miteinander kombinieren. An der Sanshinkai Akademie praktizieren wir Mishima Kempo, dessen Basis 3 Stile sind: Kakotujutsu und Goryu Jutsu (in ihrer vollen Überlieferung), sowie Iyo Ryu (in der teilweisen Überlieferung). Aber auch Elemente anderer Schulen und Stile fliessen mit in das Training ein. Besonders zu erwähnen ist der Einfluss von westlichem Boxen.

Traditionelles Kendo

Wir praktizieren die Basis-Kata einer alten Schwertschule (Jikishinkage Ryu). Diese Kata (Form) heißt Hojo und bedeutet übersetzt sinngemäß „Prinzipien und Regeln der Natur“. Über die Monate und Jahre werden diese Prinzipien dem Körper des Übenden anerzogen und schaffen ein sehr stabiles Fundament, sowohl in der Persönlichkeit als auch im Körper. In 4 Hauptteile unterteilt - die sich auf die 4 Jahreszeiten beziehen - wird die Kata von 2 Personen mit hölzernen Trainingsschwertern ausgeführt. Die Praktizierenden spiegeln Bewegungen und Schnitte wider, immer auf die Gegenwart konzentriert und tief atmend, setzen sie ihr ganzes Wesen in dieser Praxis ein.

Qigong

Qi, oder Ki, ist die Grundenergie mit dem jeder Körper versorgt ist. Das Ziel von Qigong ist die Kräftigung dieser Energie. Das wird erreicht, in dem wir Bereiche unseres Körpers zu denen wir normalerweise keinen bewussten Zugang haben, versuchen zu trainieren. Dabei wird der Körper als ein System betrachtet, das von innen heraus trainiert wird. Die Verbindung des gesamten Körpers durch Knochen, Sehnen, Faszien, aktiven Muskeln sowie glatten Muskulatur, steht im Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Körper wird als ein durchlässiges System betrachtet, das eingehende Kräfte in den Boden leitet und die Festigkeit des Bodens sowie die Erdanziehungskraft als Multiplikatoren der eigenen Kraft einzusetzen sucht.